Zum Thema Doping stand  im "Illustrierten Radsport"

In Romanform wurde 1952 über die Gefahren des Dopings berichtet.

In der "Radsport-Woche" erschienen einige Berichte.

Der Tenor der Nachrichten lag auf der Dokumentation der gna- denlosen Ausbeutung der Berufssportler im kapitalistischen System, wo gesundheitliche Schäden oder Tod des Athleten offensichtlich einkal-kuliert waren. Die Tour de France verkörperte alle diese negativen Aspekte im Gegensatz zur Internationalen Friedensfahrt. Der Fall Roger Riviere wurde allerdings nicht negative kommentiert, da nach der Tour im September 1960 in der DDR auf die Radweltmeister-schaften der Amateure und Profis stattfanden. Da man damals sehr um staatliche Anerkennung  rang, sollten die "lieben Gäste" aus Frankreich wahrscheinlich nicht durch kritische Berichterstattung über Doping in ihrem Lager verärgert werden.

"Der Radsportler"    schrieb     ebenfalls    über Doping.

Der tragische Held, Tom Simpson: "Hebt mich auf mein Rad....."

Diese "schnelle Pulle", die wir Amateure in den Sportsektionen der BSGen kannten, enthielt keine "Doping-Substanzen!"