Die Maßnahmen

Man kann in fast jedem Alter noch etwas für seine körperliche und psychische Leistungs- fähigkeit tun! Hier soll vor allem die körperliche Ertüchtigung beleuchtet werden. Die Psy- che bessert sich meistens mit dem körperlichen Wohlbefinden, kann aber natürlich durch geistiges Training „z.B. Sodoku“ verbessert werden.

 

 Als erstes sollte man eine Bestandsaufnahme machen (Körpergewicht bei Körpergröße, gefühlte Leistungsfähigkeit): Wie war ich früher  - wie bin ich jetzt – wo will ich hin – will ich das wirklich?! Man muss sich darüber im Klaren sein, dass man nicht für 14 Tage eine“ „Hungerdiät“ machen, sondern seine „falschen“ Lebensgewohnheiten auf Dauer und unumkehrbar ändern will und muss, um das gesteckte Ziel zu erreichen!

 

Das Leitbild für das gesteckte Ziel könnte frei nach Peter Bamm lauten:

Möglichst alt werden und dabei jung, gemeint ist natürlich auch, gesund bleiben!

 

Praktisches Vorgehen:

  • Wenn man keine Erfahrung mit körperlichem Training hat, sollte man vor Beginn Hausarzt/-ärztin konsultieren z.B. im Rahmen eines Zweijahreschecks. Wenn soweit alles o.k. ist, dann:
  • Sportart aussuchen: Neben Radfahren bietet sich Schwimmen, Wandern, Rudern, Laufen, aber auch Tanzen an. Man kann natürlich auch ein Fitnessstudio aufsuchen und unter professioneller Anleitung trainieren.
  • Wer sich für das Radfahren entscheidet, sollten einige Dinge beachten:
    • Das Rad verkehrssicher machen – Sattelhöhe richtig einstellen
    • Radsturzhelm kaufen (ca.80000 Fahrradverkehrsunfälle jährlich mit 80% Kopfverletzungen in Deutschland!)
    • Sinnvoll ist Radbekleidung, wenigstens Hose mit Einsatz
    • Straßenverkehrsordnung beachten (Radwege benutzen, rechts fahren, Vorfahrt beachten)
    • Trinkflasche mitnehmen (je nach Dauer ca. 1- 2 Liter, z.B. verdünnten Apfelsaft)
    • Fahrradcomputer für Strecken-Tempo-Zeitmessung usw. empfehlenswert
    • Für mehr Ambitionierte empfiehlt vielleicht ein Pulsmesser

 

 

 

Die Touren sollten etwa 20 bis 30 km lang oder länger sein. Im Frühjahr zunächst lang- samer starten. Man sollte etwas warm werden bis zum leichten Schwitzen bei einer kur- zen Temposteigerung zwischendurch, ohne dass man bei der Tour völlig außer Atem kommt. Das Tempo ist nicht so entscheidend und richtet sich nach der Windrichtung und dem Streckenprofil. Auf die Belastung bei gutem Körpergefühl kommt es an. Zwischen- durch ausreichend trinken.

 

Nach der Heimkehr weiterhin ausreichend Wasser trinken, bis das Durstgefühl aufgehört hat. Wenn man abnehmen will, sollte man dann nicht zu viel feste Nahrung zu sich neh- men. Man überschätzt meistens seinen Kalorienverbrauch beim Fahren und unter- schätzt den Kaloriengehalt der zugeführten Nahrung!

 

Nach 5 bis 10 solcher Trainingsetappen sollten eigentlich erste Erfolge sichtbar werden:

 

  • Die gefühlte Steigerung der Leistungsfähigkeit (es „rollt“ leichter, man erholt sich schneller)
  • Man hat vielleicht schon etwas Gewicht abgenommen. Es kommt aber durch den Fettabbau und Muskelaufbau zu einer Gewichtsumverteilung. Dann muss man eventuell noch mehr an der "Ernährungsschraube" drehen.

 

Meine feste Überzeugung ist, dass fast jede(r) durch körperliche, sportliche Aktivitäten et- was zu seiner Fitness und damit zu seiner Gesundheit beitragen kann. Ich  betreibe wieder seit 2004 regelmäßiges Training 3 – 4mal pro Woche und habe etwa 20 kg dauerhaft mit kleinen Schwankungen abgenommen.

 

Zum Schluss noch eine Bemerkung. Ein erfolgreichen Freizeit-Radsportler wird man durch die geschilderten Maßnahmen natürlich nicht. Dazu bedarf es etwa 4 bis 6 Jahre systematischen Trainings mit deutlich mehr exten- und intensiveren Trainingseinheiten und einer gewissen Veranlagung dafür, wie eben in anderen Sportarten auch.

 

 





Nächster Termine für Kloster Cup 2017: Dritte Etappe am

16. Juli 2017

"Bergzeitfahren in Kotzen"

 

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Auf dieser  Internetseiten stelle ich  mein  sportliches Hobby vor und berichte über Radsportthemen im Jedermann-Bereich in und um Brandenburg a.d.Havel