Unter dieser Rubrik sind die neuesten, den Radsport in unserer Region betreffenden Meldungen hinterlegt, die mir zugänglich und wichtig waren. Auch einige überregionale Informationen sind dabei. Die letzten Jahre wurden archiviert. Einige Schlagzeilen sind zum Weiterlesen intern oder auch extern verlinkt.

Brandenburg, 18.Juni 2017

 

8. Rundstreckenrennen "Rund um die MEBRA"

 

Am 18. Juni hat die 2. Etappe des Kloster Cups  2017 bei schon sommerlichem Wetter ihre Austragung erlebt, traditionell auf dem dafür bestens geeigneten alten Stahlwerk-gelände, wahlweise als Rundstreckenrennen bzw. als Kriterium. Trotz des gleichzeitig in Berlin veranstalteten Velothons war die Beteiligung recht gut. Die Startfelder wurden außerdem durch einige hochmotivierte Doppelstarter (Rundenrennen + Kriterium) optisch zusätzlich gut gefüllt.

Organisatorische Gründe veranlassten den Veranstalter „Süd 05 Brandenburg“ Start und Ziel vor die riesige ehemalige „Hochofenhalle“ des alten Stahlwerkes, die jetzt vom Entsorger „MEBRA“ genutzt wird, zu verlegen. Das war auch der Grund für die erfolgte diesjährige Namensänderung, statt um den  "Alten Weber" - um die  "MEBRA". Toiletten waren auf kurzem Wege zu erreichen. Parkplätze standen ausreichend zu Verfügung. Eine lange und breite Zielgerade stand auf glattem Asphalt zur Verfügung. Die Organisation war wieder mustergültig mit voll abgesperrter Strecke und der inzwischen zum Standard gewordenen Transpondermessung. Für Essen, Trinken und ausreichend Sitzgelegen- heiten war gesorgt. Ein würdiges Podium stand bereit vor einer  Sponsorenwand. Extra aus Frankreich georderte, optisch ansprechende Pokale, winkten den ersten drei Platzier-ten in jeder ausgeschriebenen Altersklasse!

Als Rahmenprogramm fanden einige Wettbewerbe für Kinder und Jugendliche statt, in der Hoffnung, dass vielleicht doch dieser oder jener (m/w) Lust auf den Radsport bekommt und unsere "Alterspyramide" dadurch positiv beeinflussen wird.

Punkt 10 Uhr schickte der Starter die beiden  jüngeren  Männer-Altersklassen auf die 10 Runden. Es wurde sofort ein hohes Tempo vorgelegt, sodass bereits nach der ersten 3,05 km-Runde das Feld in mehrere  kleine Grüppchen zerrissen wurde. Viele, teils sehr spitze Kurven, zwangen zum häufigen Bremsen und Wiederantreten, was einige Akteure schnell an die Grenze ihres Leistungsvermögens führte. Eine Spitzengruppe von 5 Fahrern über- runde bald die ersten Zurückgebliebenen, was auch der nachfolgenden Hauptgruppe gelang. Den Schlussspurt gewann dann fast erwartungsgemäß Adrian Scholz vom Radkampf-Team nach 43:56,2 Min., was einem respektablen Tempo von 42,6 km/h entsprach.

Gleich im Anschluss wurden die älteren Altersklassen der Männer gemeinsam mit den beiden Damenklassen per Startschuss auf die Reise geschickt. Auch hier wiederholte sich das gleiche Spiel. Die beiden „gelernten“ Radsportler, welche einst für Motor Süd Branden-burg viele Erfolge eingefahren haben, Uwe Kruppa und Wolfgang Wittchen, Letzterer reist immer aus Kamenz zu den Rennen an, legten ein scharfes Tempo vor, dem nur drei weitere Fahrer folgen konnten. Schnell wuchs der Vorsprung der Spitzengruppe an. Eine größere Verfolgergruppe, in der sich auch die meisten sehr ambitioniert fahrenden Frauen befanden, konnte zwar nicht wieder aufschließen, verhinderten aber sicher eine mögliche Überrundung. Zum Schluss setzten sich Kruppa und Wittchen noch aus der Spitzen- gruppe ab und fuhren beide ihrem ungefährdeten Sieg in ihrer jeweiligen Ak. Arm in Arm entgegen. Ihre drei Verfolger und dann auch die nächste Gruppe, in der auch ich mich befand, lieferten sich einen schönen Endkampf auf der langen Zielgeraden. Bei den Frauen spurtete Mareen Höntze in der höherem Ak. auf Platz eins und bei den jüngeren Damen war es Maria-Theresa Janeck, welche "die Nase vorn hatte".

Erwartungsgemäß war die Fahrzeit der jüngeren Teilnehmer im Rennen 1 deutlich besser, aber auch im zweiten Rennen wurde vom Sieger Wittchen in 45:37,2 Min. ein Tempo von 40,11 km/h gefahren, was doch  noch für ein echtes Radrennen spricht.

Nachdem die Rennen des Nachwuchses ohne Unfall erfolgreich gelaufen waren, stellten sich die ganz schnellen Fahrer (hier waren auch Lizenzbesitzer zugelassen) dem Kriterium über 15 etwas kürzere Runden. Wie bekannt kommt hier zu den vielen Antritten nach den Kurven noch der Spurt um die Wertungspunkte (hier 5x) hinzu. Gewonnen hat dann derjenige mit den meisten Punkten oder ein Fahrer, der das gesamte Feld überrundet hat, was seltener vorkommt. Ein paar Nimmermüde, die bereits ein Runden- rennen absolviert hatten, stellten sich auch hier nochmals dem Starter. Einige davon mussten aber bald abreißen lassen, oder nahmen die Beine gänzlich „hoch“. Der Mensch ist eben keine Maschine! Doch andere hielten durch und im Falle von Adrian und Christian Härtwig aus Berlin, mischten diese sogar wieder ganz vorn mit. Bei hohem Tempo und herrlichen Punktesprints, die  eine fünfköpfige Spitzengruppe meistens unter sich ausmachte. Der Zielspurt, bei dem es die doppelte Punktzahl gab, brachte die Entscheidung für Philipp Schalinski, der aber ausgeruht in sein Rennen gegangen war. Er lieferte sich mit dem in Topform fahrenden Adrian einen Endspurt auf Biegen und Brechen.

Die Tombola vor der Siegerehrung, bei der einige gesponserte Preise ihren Besitzer such- ten, war sicher gut gemeint, sollte in dieser Form jedoch überdacht werden. Die Preise waren wohl den Nichtplatzierten  zugedacht, um ihre Teilnahme zu würdigen.  Viele von ihnen hatten aber offenbar bereits den Heimweg angetreten. Das hatte aber zur Folge, dass die "Glücksfee" häufig mehrfach ziehen  musste, um einen Preis „an den Mann zu bringen“.

Die Siegerehrung war der krönende Abschluss, bei der bis Platz 6 aufgerufen wurde. Auch hier waren einige, die für Platz 4-6 geehrt werden sollten, bereits auf und davon.

Vielen Dank sage ich an dieser Stelle  allen sicht- und unsichtbaren HelferInnen und an die großzzügigen Sponsoren.

Freuen wir uns   also auf das Bergzeitfahren über den „Kotzener Berg“ und hoffen auf ein ebenso gutes Wetter!

 

Weitere Ergebnisse in der Tabelle

 

*(Teil-)Ergebnisliste Rundenstreckenrennen AK
Platz    Name                        Jg.                       Verein                                        Zeit     

 

AK 1 / Frauen Jahrgang 1978 – 1999 (n=5)
1. Maria-Theresa Janeck 1990    BSC Süd 05 Brandenburg             49:57,242 Min.
2. Sarah Hoffmann           1995    BSC Süd 05 Brandenburg             49:57,898 Min.
3. Juliane Wendel             1992    Rad Team Seidel Luckenwalde     50:00,457 Min.

AK 2 / Frauen Jahrgang 1977 und älter (n=3)
1. Mareen Höntze            1975      BSC Süd 05 Brandenburg             49:56,578 Min.
2. Ariane Niendorf            1972      SV Wasserfreunde Brandenburg  49:56,910 Min.
3. Nadine Passler            1976      Grebser Cycling Team                   49:57,516 Min.

AK 3 / Männer Jahrgang 1978 – 1999 (n=19)
1. Adrian Scholz               1985      SV Kloster Lehnin / Radkampf    42:56,240 Min.
2. Christian Härtwig          1982      Radteam Cöpenick                     42:56,373 Min.
3. Tino Rohloff                  1986      SV Kloster Lehnin / Radkampf    43:48,412 Min.

AK 4 / Männer Jahrgang 1968 – 1977 (n=14)
1. Kay Hoffmann             1977      RSC Großbeeren05                      42:56,677 Min.
2. Ingolf Schneider          1968      Einzelstarter                                  42:58,250 Min.
3. Torsten Lieseke          1969      BSC Süd 05 Brandenburg             43:48,466 Min.

AK 5 / Männer Jahrgang 1958 – 1967 (n=11)
1. Uwe Kruppa                  1963      SV Kloster Lehnin / Radkampf    45:37,262 Min.
2. Reinhard Jung              1960      BSC Süd 05 Brandenburg            46:16,895 Min.
3. Klemens Passler         1965      Grebser Cycling Team                  46:16,961 Min.

AK 6 / Männer Jahrgang 1957 und älter (n=10)
1. Wolfgang Wittchen     1956      SV Kloster Lehnin / Radkampf        45:37,227 Min.
2. Ronald Bertz               1956      BSC Süd 05 Brandenburg              49:56,422 Min.
3. Fritz Baars                   1947      Einzelstarter                                   49:56,742 Min.


Kriterium (15 Rd.)

AK 3 / Männer Jahrgang 1978 – 1999 (n=11)          P.

1.  Philipp Schalinski       SV Kloster Lehnin / Radkampf   21 46:23,264 Min 42,87 km/h
2.  Adrian Scholz             SV Kloster Lehnin / Radkampf  18 46:23,318 Min 42,87 km/h
3. Christian Härtwig        Radteam Cöpenick                     15 46:23,404 Min 42,87 km/h

 

AK. 4/ Männer Jahrgang 1977 und älter (n=10)

1. Wolfgang Wittchen   SV Kloster Lehnin / Radkampf   1  46:50,756 Min. 42,45 km/h
2. Ingolf Schneider         ohne                                               46:49,783 Min. 42,47 km/h
3. Thomas Waldeck     SV Kloster Lehnin / Radkampf        46:50,377 Min. 42,46 km/h

 

*Die Daten wurden der offiziellen Ergebnisliste des Veranstalters „BSC Süd 05“ gemessen von  „my race results“ entnommen. Die vollständigen Listen sind auf der Homepage des Veranstalters oder  des Kloster Cup 2017 einzusehen.

 

Es folgen noch einige private Fotos.

Bilder vom Runstreckenrennen 1

Rundstreckenrennen 2

Kriterium

Siegerehrung

 

Das Rietzer Einzelzeitfahren 2017

(1. Etappe des Kloster Cup 2017)

 

Anfang Mai ruft inzwischen traditionsgemäß das Team um Holger Jurich vom KSB Potsdam-Mittelmark mit seinem inzwischen stattlichen Team auf den Rietzer Berg bei Brandenburg. Auch während der 13. Auflage erklang bei den Siegerehrungen immer wieder die den älteren Radsportfreunden sicher noch sehr vertraute „Friedensfahrtfanfare“ und erinner- te besonders an die glorreichen frühen 1960er Jahre des DDR-Radsports mit den Namen Schur, Hagen, Eckstein, Weißleder, Adler u.v.a.

Wettermäßig war es in diesem Jahr eine einzigartige Punktlandung in der noch an- haltenden verlängerten „Schlechtwetter- und Heizperiode“. So stellten sich 139 der gemeldeten 150 Fahrer/ Innen auf der Startrampe dem Wettkampf. Alles lief wie am „Schnürchen“. Neben vielen alten Bekannten waren auch wieder einige neue Gesichter zu begrüßen. Ohne Regen, aber trotz  teils ordentlichen Gegenwindböen auf der Rückfahrt wurden wieder akzeptable Zeiten gefahren.

Die Spannung erreichte natürlich erst zum Schluss ihren Höhepunkt, da die Start-reihenfolge mit Bedacht umgekehrt zum bekannten oder erwarteten Leistungsvermögen der Einzelnen erfolgt – die Besten zum Schluss!

Die Frage war nun, ob der 4malige inzwischen 31jährige Seriensieger Sascha Dittfurth als Titelverteidiger und damit letzter Fahrer noch einmal die Kraft aufbringt, dem „ungestümen“ Nachwuchs, gemeint ist hier in erster Linie der 19jährige Dominic Weinreich, den „Schneid abkaufen“ kann. Dominic hatte vor kurzem beim „Sprint-einzelzeitfahren“ des Sattelfestes in Altlandsberg seine tolle Frühform bewiesen und verwies Sascha beim 4-km-Rennen um knapp 4 Sec. auf den zweiten Platz. Auch der 10 Jahre ältere Philipp Schalinski gehörte noch zu dem engeren Kreis der Titelaspiranten. Dominic kam als drittletzter Fahrer ins Ziel gewuchtet und fuhr mit 15:18,99 Min. einen umjubelten Streckenrekord. Damit schien das Rennen für ihn gelaufen zu sein! Der nach ihm gestartete Philipp gab ebenfalls sein Letztes, fuhr beachtliche 15:38,77 Min. und verbessert um 1 Sec. seinen persönlichen Streckenrekord, konnte aber damit Dominic nie gefährden. Doch nun kam für ihn die „grausame Wartezeit“,  die  bangen etwa 90 Sekunden, welche er vor Sascha gestartet war. Auf der langen Zielgerade war Sascha schon zu sehen. Das Publikum raunte zunehmend, während der Moderator sich am Mikrofon fast „überschlug“. Dann flog der alte und auch neue „Champion“ schon durchs Ziel mit einer bravurösen neuen Rekordzeit von 15:14.64 Min, was einem Tempo von 46,44 km/h entsprach!

Wieder trennten die beiden etwa 4 Sekunden, doch dieses Mal wieder umgekehrt! Für Dominic brach wohl kurzzeitig eine Welt zusammen: Für ca. 90 Sekunden Rekordhalter und dann „nur“ Zweiter. Zur Siegerehrung konnte er sich schon wieder richtig freuen.

                  Doch so ist nun mal der (Rad-)Sport. „Der Bessere ist der Feind des Guten“. Aber die Zukunft gehört klar ihm. Das „Stehvermögen“, welches Sascha sich schon über viele  Wettkampfjahre hart erarbeitet hat, wächst bei ihm unter weiterem systematischen Training in den nächsten 2 bis 3 Jahren sicher heran. Es ist ja bekannt, dass für das Erreichen von radsportlichen Spitzenleistungen auch bei solch talentierten Fahrern 6 bis 7 Jahre gut dosiertes Training nötig ist.

Freuen wir uns also auf die weiteren Rennen der noch jungen Saison im Kloster Cup und natürlich auch ganz besonders auf das 14. Rietzer EZF 2018.

 

 

*Ergebnis Rietzer EZF 2017 nach AK

Rang         Name                         Wohnort         Jahrgang     Zeit                km/h
 

M18-39 (n= 45)
1.  Dittfurth, Sascha        Brandenburg       1986       00:15:14.64         46,44
2.  Weinreich, Dominic   Brandenburg        1998      00:15:18.99         46,22
3.  Schalinski, Philipp      Brandenburg        1988      00:15:38.77         45,25

4.  Kemnitz, Mathias       Brandenburg        1979      00:16:19.34         43,38
5.  Zemke, Michael         Trechwitz              1980      00:16:44.49         42,29
6.  Passler, Benjamin     Werder                 1989       00:16:52.22         41,97

 

M40-49 (n=24)
1.  Waldeck, Thomas      Lehnin                   1974      00:16:12.77         43,67
2.  Hoffmann, Kay            Krielow                 1977      00:16:40.57         42,46
3.  Barrall, Lars                Groß Kreutz          1974      00:16:43.14         42,35

4.  Klar, Thomas              Kleinmachnow      1971      00:16:57.95         41,73
5.  Haak, Thomas            Groß Kreutz          1972      00:17:26.32         40,60
6.  Grüneberg, Steffen      Großbeeren         1975      00:17:43.75         39,93

 

M50-59 (n=39)
1. Lüneburg, Bernd         Brandenburg           1962      00:16:49.39         42,08
2. Passler, Klemens        Werder                   1965      00:17:21.92         40,77
3.  Sänger, Carl-Heinz    Berlin                       1966      00:17:47.16         39,81

4.  Boost, Ralf                 Potsdam                 1967      00:18:10.76         38,95
5. Sprenger, Mathias       Kleinmachnow        1960      00:18:17.19         38,72
6. Kabelitz, Ullus             Brandenburg           1967      00:18:19.36         38,64

 

M60 und älter (n=17)
1.  Wittchen, Wolfgang    Kamenz                1956      00:16:41.08         42,43
2.  Thiele, Hagen              Berlin                     1953      00:17:41.45         40,02
3.  Baars, Fritz                 Brandenburg         1947      00:18:46.69         37,70
4.  Schulz, Jörg                Kirchmöser           1956      00:19:06.45         37,05
5.  Weise, Ingo                 Potsdam               1944      00:19:42.23         35,93
6.  Hoffmann, Reiner       Groß Kreutz           1953      00:20:11.24         35,07

 

W18-39 (n=5)
1.  Janeck, Maria Th.       Brandenburg          1990      00:19:45.22         35,84
2.  Hoffmann, Sarah        Brandenburg          1995      00:20:17.32         34,90
3.  Alert, Marie                  Brandenburg          1994      00:20:24.16         34,70

4.  Röhlecke, Jeanette     Lehnin                    1979      00:21:56.03         32,28
5.  Bertz, Carolin              Brandenburg          1988      00:22:29.70         31,47

 

W40-49 (n=4)
1.  Höntze, Mareen         Schmerzke              1975      00:19:29.83        36,31
2.  Kischlat, Nadine         Werder                    1976      00:19:31.72        36,25
3.  Niendorf, Ariane         Brandenburg           1972      00:21:01.90        33,66

4.  Sumpf, Diana             Grebs                      1977      00:23:03.03        30,72

 

W60 und älter (Einzelstarterin)
1.  Vogel, Beate               Damsdorf               1957       00:25:32.53         27,72

*(nach Ergebnisliste des Veranstalters, dort vollständige Ergebnisse)

 

Veränderungen der* Zeiten von Siegern und Platzierten seit dem 3. Rietzer EZF über 11,8 km

Jahr *

Sieger

10. Platz

20. Platz

30. Platz      40. Platz      50. Platz

2007

16:51

18:48

19:20

20:07            21:07            22:24

2008

17:25

18:20

19:34

20:08            20:36            21:11

2009

17:03

18:14

18:51

19:30            19:47            20:12

2010

17:02

18:07

18:45

19:14            19:29            19:54

2011

16:21

17:25

18:06

18:28            18:43            19:04

2012

16:40

17:30

18:15

18:42            19:01            19:24

2013

15:41

17:11

17:45

18:27            18:40            18:50

2014

16:02

17:34

17:56

18:25            18:52            19:07

2015               15:41              16:44              17:23              17:47           18:14            18:47

2016               15:23              16:48              17:21              17:37           18:07            18:36

2017               15:15              16:49              17:41              18:11           18:41            18:54    

___________________________________________________________________________                                   

* Die Zeiten(Min./Sec. gerundet) wurden den offiziellen Ergebnislisten entnommen.

 

Es folgen noch ein paar private Bilder vom Renntag.

Termine für den Kloster Cup 2017 stehen fest!

 

 

 

 

 

"Der Kloster Cup geht in seine 5. Saison". Viele Radsportfreunde der Region haben sicher die Mail von Holger Jurich erhalten. Einzelheiten zu der Rennserie von inzwischen 6 Veranstaltungen und dem Gesamtwertungsmodus werden sicher rechtzeitig veröffent- lich.

April 2017

 

Laut MAZ-Bildbericht war das 2. "Lehniner-Hasenrasen" für viele Radsportler der Region ein willkommener Start in die neue Saison. Relativ große Felder in allen ausgefahreren Klassen stellten sich trotz des sehr kühlen Wetters dem Starter.

Marco Brußies aus Luckenwalde siegte im Hauptrennen und zeigte einmal mehr, welche solide radsportliche  Grundausbildung er als Jugendfahrer einst beim DDR-Spitzenklub "ASK Frankfurt/ Oder" erhalten hat.

2017 - denkwürdiges Jahr  für das Radfahren und den Radsport

20-Euro-Silber-Gedenkmünze (Anzeige: MDM Braunschweig)

In memoriam:

Der badischer Forstmeister, Karl Friedrich Drais Frei- herr von Sauerbronn (1785-1851), hat ab dem Jahre 1817 sich selbst als Zeitfahrer betätigt, um die Vorteile  seines Laufrades zu demonstrieren. Auch habe er dann  selbst Rennen mit anderen Forstbe- amten organisiert, wie es zeitgenössische Darstellungen zeigen.

Er war seiner Zeit weit vor- auseilend und hat auf ver- schiedensten Gebieten eine Anzahl aufregenden Erfindun- gen gemacht. So gilt er auch als Urvater des Fahrrades. Am 12. Juni 1817 "fuhr" er unter Kontrolle die Strecke Mann- heim-Schwetzingen 14,1 km für die man sonst vier Weg- stunden rechnete, in einer Stunde. Bei seinen Überlandfahrten erreichte er mit den eisen-beschlagenen Holzrädern ein Durchschnittstempo von 14 bis 16,5 km/h.

Der ehemalige Kammerherr und geniale Erfinder, dem einst "Ihro Durchlaucht, der regierende Markgraf zu Baden" persönlich Taufpate war, starb in einer armseligen Mansarde am 10. Dezember 1851. Sein ganzer Nachlass betrug 52 Mark und 98 Pfennige. Sein ganzes Leben hatte er für seine fortschrittlichen Ideen nur Hohn und Spott geerntet und schließlich ließ ihn die Adelsschicht völlig fallen.

38 Jahre nach Drais versah der Franzose Michaux eine Draisine mit Tretkurbeln. Es entstand die "Michauline", die sich bald zum rassigen, aber gefährlichen Hochrad ent- wickelte. 1885 griff der Engländer J.K. Starley wieder auf die Urform der Draisine zurück und entwickelte daran den Kettenantrieb auf das Hinterrad, den "Rover", das Urmodell un- seres heutigen Fahrrades.

Die Bundesrepublik Deutschland ehrt diesen genialen Mann 200 Jahre nach seiner Rekordfahrt 1817, die als ein Meilenstein und entscheidender Beitrag für die heutige Massenmobilität der Menschheit  ohne Umweltbelastung angesehen werden kann, mit der Herausgabe einer 20-Euro-Silber-Gedenkmünze.

 

Nächster Termine für Kloster Cup 2017: Dritte Etappe am

16. Juli 2017

"Bergzeitfahren in Kotzen"

 

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Auf dieser  Internetseiten stelle ich  mein  sportliches Hobby vor und berichte über Radsportthemen im Jedermann-Bereich in und um Brandenburg a.d.Havel