Auf dieser Seite sind die neuesten, den Radsport in unserer Region betreffenden Meldungen hinterlegt, die mir zugänglich und wichtig waren. Auch einige überregionale Informationen sind dabei. Die letzten Jahre wurden archiviert. Einige Schlagzeilen sind zum Weiterlesen intern oder auch extern verlinkt.

Überraschung  beim  5. Lauf des Kloster-Cups

Grebser Cycling-Team bezwingt Team Radkampf vom SV Kloster Lehnin

In Barnewitz sah man  Radsport auf hohem Niveau!

 

In diesem Jahr, scheinen die Veranstalter und Teilnehmer des Kloster-Cups von „Petrus“ sehr begünstigt zu werden. Die im Vorfeld oft durchwachsenen Wetterprognosen der Exper-ten für den jeweils anberaumten Termin erwiesen sich am Wettkampftag oft als zu pessimis-tisch. So strahlte in Barnewitz bald die Sonne und vertrieb die zunächst etwas kühlen Morgentemperaturen.

Der BSC Süd 05 mit dem Vereinsvorsitzenden Henry Bertz hatte mit seinen vielen helfenden Frauen und Männern in schon gewohnt präzieser  Manier durch Zusammenarbeit mit der Frw. Feuerwehr Barnewitz, der lokalen  Polizei und mit tatkräftiger Unterstützung vieler Sponsoren alles wieder bestens organisiert.

Außer den Teilnehmern aus der Umgebung von Brandenburg hatten solche aus Potsdam, Berlin, Neustrelitz, Neuruppin, Magdeburg, Rathenow, Bautzen, Ballstedt, Erfurt, Bielefeld, Wolfsburg, Burg, und Storkow zum Rennen gemeldet.                                                           Bei meist nur mäßigem Nordwestwind lud die trockene Strecke mit ihrem guten Fahrbahnbelag alle, die sich ab Punkt 10 Uhr dem Starter im Abstand von 90 Sek. stellten, zu ihren bestmöglichen Leistungen ein. Auch ein neuer Streckenrekord lag im Bereich des Möglichen!

Die 78 m/w "Paare" konnten in sieben Kategorien mit und ohne Altersklasseneinteilung um die schönen Siegerpokale und die begehrten Cup-Punkte wetteifern. Die Startreihen-folge war wie immer, nach dem bekannten oder erwarteten Leistungsvermögen sortiert, um das Rennen bis zur letzten Zweiermannschaft spannend zu halten.                    

Vater und Sohn Horn als „Schmerzker Hörner“, eröffneten den Reigen, und schon das „Team AlPe“, Chr. Baars und A. Kunert (Ak.3) als Nr. 5, legten mit 35:21,750 Min., gemäß einem Tempo von 41,99 km/h bald ein Resultat vor, welches fast das halbe Rennen hindurch die Führung bedeutete. Doch gegen Ende der Veranstaltung überschlug sich der eloquente Moderator, Christian Petersen, einst selbst DDR-Spitzenbahnradsportler, bei Verkündung der erzielten Zeiten per Mikrofon, zumal nun auch die Lizenzfahrer  eintrafen. Das „Grebser Cycling Team I“ (Franz Löschke & Benjamin Passler) fuhr in der Kate-gorie ohne Lizenz in 32:12,838 Min., entsprechend  46,09 km/h‼ die Bestzeit und verwies das bekannt starke „Radkampf-Team III“ vom SV Kloster Lehnin (René Stolle & Adrian Scholz) um 9 Sek. auf Platz Zwei. Beide hatten kürzlich erst erfolgreich bei der Jedermann-DM in Nidda/Hessen erfolgreich teilgenommen, wo sich Stolle das Trikot als Bergmeister in der Klasse Ü40 sichern konnte. Erwähnt werden soll natürlich auch, dass es sich bei F. Löschke um keinen geringeren, als den ehemaligen U23-Triathlon-Weltmeister handelt. Mit dieser Verstärkung ist also dem jungen Verein ein Überraschungscoup gelungen!

Blieb nun noch die spannende Frage, was würden die „Lokalmatadore in der Region Brandenburg“ (S.Dittfurth/Ph.Schalinski), die inzwischen Lizenzfahrer sind, für eine Leistung abliefern. Dittfurth, der im Auswahltrikot des BDR, antrat, hatte er doch vor kurzem die deutschen Farben bei der Granfondo  Amateur-Rad-WM in Südfrankreich vertreten und mit dem 11. Platz im EZF eine international sehr beachtliche Leistung abgeliefert, hat mit Schalinski den offenbar richtigen Partner gewählt. Beide brachten es als Team Radkampf Brandenburg IV“ SV Kloster Lehnin auf eine fabelhafte Zeit von 31:29,780 Min. und fuhren dabei den Schnitt von 47,14 km/h. Das war auch ein neuer Streckenrekord! Ihnen nur knapp beugen mussten sich das altersmäßig ungleiche Paar „Stiftung Wadentest(Sehr Gut)“ mit Routinier Tino Beck von Maxim Magdeburg und dem  jungen Dominic Weinreich von BSC Süd 05, welches 31:30,655 Min. benötigte und damit ein Tempo von 47,12 km/h fuhr. Damit bewiesen die Lizenzfahrer, dass sie doch noch eine kleine „Schippe Power" mehr in die Waagschale werfen können, als ihre Hobby-kollegen. Es unterstreicht aber auch, dass es zu Recht einen getrennten Wertungsmodus zu den ambitionierten Hobbyradsportlern gibt.

Erwähnt werden soll auch, dass die Sieger der Ak. 4 (U. Kruppa/W. Wittchen) mit ihrer Zeit von 34:32,573 Min. und dem Schnitt 42,99 km/h in der Gesamtabrechnung der 67 Paare ohne Lizenz Platz 4 belegt haben. Insgesamt wurde vom überwiegenden Teil aller Hobbyfahrer/innen echter Radsport geboten, denn 18 Paare fuhren bei ihren Rennen 40 und mehr km/h. Für ihren Platz 55 musste dieses Team noch 35,15 km/h „bügeln“. Alles in allem war es wieder eine schönes Radsportevent. Vor der feierlichen Siegerehrung saßen Teilnehmer und Gäste im Sonnenschein vor dem Feuerwehrhaus fröhlich beisammen und ließen es sich bei Bratwurst, Radler, Kaffee und Kuchen gut gehen. Dann riefen Christian & Christian (Pertersen/Fauth) zum letzten und damit für die Erfolgreichen zum schönsten Akt der Veranstaltung auf. Unter dem Applaus der noch vielen Anwesenden fanden die optisch sehr ansprechenden Pokale und Urkunden auf dem Podium vor der Sponsorenwand und dicht daneben bis Platz 6 ihre stolzen Besitzer.                                                                         

Die plötzliche Absage der geplanten Radsport-Party mit Gesamtsiegerehrung per e-mail hat sicher nicht nur bei mir einige Befürchtungen erzeugt. Hoffen wir, dass die Organi-satorenen sich auf die Fortführung des inzwischen zur Tradition gewordenen Kloster-Cups einigen können! Da  ich in den letzten 12 Jahren durch mein (unser gemeinsames) Hobby bei vielen Veranstaltungen im In- und Ausland gestartet bin, erlaube ich mir hier die Einschätzung, dass die Organisatoren und Sponsoren diese Rennserie  fast perfektio-niert haben und damit jeglichen Vergleich mit anderen Veranstaltungen dieser Art im Inn- und Ausland in keinster Weise scheuen brauchen. Sie opfern viel Zeit, Kraft und auch privates Geld, um uns "Radsportverrückten" jeden Alters diese schönen Veranstaltungen zu bieten.

Ihnen allen gilt mein uneingeschränkter Dank und meine Anerkennung!

Und das sehe ich sicher nicht nur allein so.

 

 

 

*Ergebnisse des 11. Barnewitzer Paarzeitfahren 2017

 

Mannschaftswertung (AK/Lizenz Wertung)

Name              Verein                                                               Zeit                  Ø Geschw.

 

Paare ohne Lizenz

AK 1 / Frauen-Teams, ohne Altersklassenwertung (= 3)

 

1.Bibi und Tina auf Amadeus und Sabrina,          39:08,467 Min.           37,93 km/h

Sarah Hoffmann & Mareen Höntze  BSC Süd 05 Brandenburg                      

2. Velofanatics Race Women                                  42:47,659 Min.          34,70 km/h

Susen Frank &  Anke Speth   Velofanatics Altlandsberg                  

3. Velonistas Women's Cycling Team                     44:06,377 Min.          33,66 km/h

Zoe Damen &   Nadine Klein      Velonistas Berlin                                             

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AK 2 / Männer-Teams, Jahrgang 1999 – 1978 (n=11)

 

1. Grebser Cycling Team I                                      32:12,838 Min.          46,09 km/h

Franz Löschke &   Benjamin Passler     Grebser Cycling Team                   

2. Radkampf Brandenburg III                                 32:21,670 Min.          45,88 km/h

Rene Stolle  & Adrian Scholz    SV Kloster Lehnin                       

3. Team TdK (Tour de Kärnten)                             34:49,034 Min.           42,65 km/h

Mathias Kemnitz (Schüco Sports Bielefeld) & Stephan Weiß   Berlin Racing Team – TSC _____________________________________________________________________        

AK 3 / Männer-Teams, Jahrgang 1977 – 1968 (n=21)

 

1. RSC Großbeeren Team 1                                    34:05,963 Min.          43,54 km/h

Kay Hoffmann &  Thomas Klar     RSC Großbeeren     

2. RSC LarTho Team                                                35:19,842 Min.          42,03 km/h

Thomas Haak &  Lars Barrall   RSC Großbeeren                        

3. Team AlPe                                                            35:21,750 Min.           41,99 km/h

Alexander Kunert  &   Christian Baars     SV Kloster Lehnin                         

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AK 4 / Männer-Teams, Jahrgang 1967 – 1958 (n=9)

 

1. Radkampf Brandenburg                                      34:32,573 Min.          42,99 km/h

Uwe Kruppa &  Wolfgang Wittchen        SV Kloster Lehnin                           

2. Die Hobbyfahrer                                                   36:06,373 Min.          41,12 km/h

Mathias Dilling (Wusterwitz) & Torsten  Lieseke    BSC Süd 05 Brandenburg            

3. Calle & Bernd                                                       36:27,776 Min.           40,72 km/h

Bernd Lüneburg & Carl-Heinz Sänger    BSC Süd 05 Brandenburg            

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AK 5 / Männer-Teams, Jahrgang 1957 und älter (n=10)

 

1. Team U&H                                                              37:22,315 Min.          39,73 km/h

Hagen Thiele (Berlin) & Uwe Knispel  Hagi Racing Team                                                            

2. Radsportfreunde                                                  38:38,588 Min.          38,42 km/h

Fritz Baars   (Brandenburg/Havel) & Jörg Schulz (Kirchmöser)                                                                                        

3. RSC Großbeeren Oldies                                      40:40,127 Min.          36,51 km/h

Reiner Hoffmann &  Jörg Goemann     RSC Großbeeren 05                       

 

AK 6 / Mixed-Teams, ohne Altersklassenwertung (n=13)

 

1. Grebser Cycling Team IV                                    36:32,233 Min.           40,64 km/h

Klemens Passler &  Nadine Passler    Grebser Cycling Team                  

2.  1. RSV Germania Gräben Team 02                    36:44,916 Min.           40,40 km/h

Daniel Lahn &  Theresa Roscher       1. RSV Germania Gräben     

3. Velox Berlin e.V. - Arrow & Bow                         37:59,470 Min.           39,08 km/h

Danny Steinbrecher &   Franziska Wenske           Velox Berlin e.V.                            

Paare mit C-Lizenz

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AK 7 / Männer-Teams, ohne Altersklassenwertung (n=8)

 

1. Radkampf Brandenburg IV                                 31:29,780 Min.           47,14 km/h

Philipp Schalinski &  Sascha Dittfurth     SV Kloster Lehnin                          

2.  Stiftung Wadentest(Sehr Gut)                           31:30,655 Min.          47,12 km/h

Tino Beck  (Maxim  Magdeburg) & Dominic Weinreich     BSC Süd 05 Brandenburg            

3. Team Ü 50                                                             32:46,416 Min.           45,31 km/h

Jöran Hill (PSV Neubrandenburg) & Falko Schenk       RSV Werner Otto Berlin    

 

*Aus der  Ergebnisliste des Veranstalters

Bisherige Siegerzeiten beim Paarzeitfahren (PZF) in Barnewitz

Das PZF in der heutigen Form wird seit 2008 vom BSC Süd 05 organisiert und durchgeführt. Davor gab es auf Vereinsebene schon Vorläufer, bei denen die Partner auch manchmal ausgelost wurden.

*Zunächst waren Start und Ziel auf der schmalen Straße vor der Feuerwehr, weshalb der Rennkurs ca. 100 m länger war. Mit zunehmender Starterzahl war das nicht mehr praktikabel, weil die eintreffenden Teams auf die startenden getroffen wären. Deshalb wurde der Start an die heutige Stelle verlegt. So bleibt genug Raum zum Ausrollen für die mit hoher Geschwindigkeit eintreffenden Fahrer. Der „Rundkurs“ beträgt nach meinem Polar 25,054 km

     
   

Jahr       Namen                                           Team                           Zeit (Min.)   (km/h)
(Zahlen gerundet)

2008*   Uwe Kruppa / Guido Bertz      BSC Süd 05 Brandenburg           37:32        39,96

2009*   Patrick Thomschke & Stefan Schepe                                         36:16        41,69  

2010*   Uwe Kruppa & Guido Bertz         BSC Süd Brandenburg           36:21        41,60

2011     Kay Hoffmann & Jörg Müller RSC Großbeeren 05                    35:32        42,55

2012     Kay Hoffmann & Jörg Müller RSC Großbeeren 05                    34:50        43,41

2013    Thomas Waldeck &Sascha Dittfurth   Team Radkampf              33:07        45,40

2014    Jens Werner& Denny Schewe      OSC Cyclingteam Potsdam   33:25.0     45,00

2015    Adrian Scholz& Philipp Schalinski Radkampf Brandenburg       34:04,7      43,58

Mit Lizenz  
Thomas Waldeck & Sascha Dittfurth, Radkampf BRB  SV Kloster Lehnin 33:47,9  43,95

2016  Hannes Wanta& Andreas Koalick,  Easy-Tours Cycling Team     33:37,5     44,16

Keine Lizenzfahrer   

 

2017 Franz Löschke&Benjamin Passler  Grebser Cycling Team I         32:12,8     46,09

Mit Lizenz

 Ph. Schalinski & S. Dittfurth Radkampf BRB IV, SV Kloster Lehnin       31:29,8     47,14

    Die Zeitmessung wurde mit den Jahren immer "genauer" auf 100- und 1000stel Sek.

Es folgen noch einige private Fotos:

8. Markgrafentour in Lehnin

SV Kloster Lehnin richtete diesjährige Tour mit elektronischer Zeitmessung aus.

 

Am 27. August war es wieder einmal soweit. Am Markgrafenplatz hatte sich eine große An- zahl von Radsportlern, darunter auch fünf Frauen, zur 8. Tour eingefunden. Für die promi-nente Besetzung sorgte der UCI-Zeitfahrexweltmeister (2008), Bert Grabsch, der vor kurzem seinen Lebensmittelpunkt nach Radewege verlegt hat, um als Geschäftsmann in Brandenburg einen beruflichen Neuanfang zu starten.                                                            Weil nur Online-Anmeldungen möglich waren, liefen die Formalien im kleinen „Org.-Büro“ zügig ab. Eine Neuerung in diesem Jahr war neben den gewohnten Startnummern zur Fahreridentifikation die Ausgaben von Transpondern. Damit war, wie bei den anderen Läufen des Kloster-Cups, die Ermittlung der zeitgenauen Platzierung aller Teilnehmer möglich.                       Bei angenehmen Temperaturen kurz über 20 °C erfolgte pünktlich um 10 Uhr der Start für das insgesamt 83köpfige Fahrerfeld per symbolischen Schuss. Um den Einwohnern der Kleinstadt das bunte imposante Fahrerfeld einmal umfassend vorzustellen, wurde eine langsame neutralisierte Schleife durch einige Straßen gefahren. Danach ging es im lockeren Tempo um 25 km/h bis zum scharfen Start auf der Zufahrtsstraße des Truppenübungs-platzes.

Hier erfolgte nach 12 km „Warmfahrt“ fliegend der scharfe Start, den viele offenbar kaum erwarten konnten, denn schon 200 m vor der späteren Ziellinie zog das Tempo gewaltig an, um dann in wenigen Sekunden auf über 51 km/h anzusteigen. Offenbar war dieser hektische Beginn dann auch die Ursache für den sich ca. 500 m weiter sich ereignenden Sturz mitten im Feld, in den mehrere Fahrer verwickelt waren. Leider erwischte es einen Teilnehmer böse. Per Krankentransport wurde er in eine Klinik gefahren wegen eines Schlüsselbeinbruches, den er bei seinem Sturz erlitten hatte. Beste Genesungswünsche gehen hiermit an ihn.                                                                                                                                           Die Spitze des Feldes nahm fairer Weise sofort das Tempo heraus, bis die meisten Fahrer, die durch das Geschehen zurück gefallen waren, wieder aufgeschlossen hatten. Dann ging es aber unvermittelt mit hohem Tempo zwischen 40 und 50 km/h weiter. Nach 2 bis 3 km kamen dann ein paar kleine Hügel mit kurzen Anstiegen zwischen 4 bis kurzzeitig 9%, die aber ausreichten, um eine weitere Selektion des Feldes zu bewirken. Die folgende schmale Abfahrt über teils schadhaften, welligen Untergrund verlangte eine sichere Steuerkunst. Anschließend folgte dann eine flotte Fahrt in der großen Kopfgruppe von etwa 35 Fahrern über die gut asphaltierten Straßen des Trübpl. Die Wende war eine Spitzkehre auf der Straße, und man musste sich kräftig strecken, um die danach enteilten Konkurrenten wieder zu erreichen. Nun konnte man sehen, wie weit sich das Feld auseinandergezogen hatte.         Einige Vorstöße während der ersten Runde machten das Rennen immer wieder schnell, führten aber nicht zum gewünschten Erfolg. Besonders das Team Radkampf bemühte sich, die große Spitzengruppe zu kontrollieren. Da aber die drei Leistungsträger Dittfurth, Schalinski und Scholz nicht am Start waren, reichte es für eigene erfolgreiche Vorstöße nicht. Dafür fanden sich in der zweiten Runde drei andere Fahrer. Marco Brußies gelang es gemeinsam mit Dominic Weinreich und Ingolf Schneider zu entwischen. Sie harmonierten gut, bauten ihren Vorsprung systematisch aus und machten den Sieg schließlich unter sich aus. Brußies, als Mehrfachgewinner dieses Rennens, hatte als Jugendfahrer eine umfassende radsportliche Ausbildung im ASK Frankfurt/Oder und hat davon offenbar nichts verlernt. So ließ er auch im Endspurt nach 52 km in 01:14:26,824 h entsprechend einem Stundenmittel von 41,73 km/h nichts „anbrennen“ und verwies den noch jungen Dominic und Ingolf auf die Plätze 2 und 3.                                                                                                     In der Verfolgergruppe, in der auch ich mich befand, hatte man sich längst damit abge-funden, dass es nur noch um die „Holzmedaille“ und einen guten Platz in der Cup-Wertung ging. So kam es zu einem langen Spurt auf der endlos erscheinenden Zielgeraden von über 1000 m. Dank Transpondertechnik gab es diesmal eine exakte Ergebnisliste mit Platz und Fahrzeit.                                                                                            

Nach 6 km entspannter Rückfahrt, auf der jeder sein angesammeltes Laktat „ausspülen“ konnte, war auf dem Markgrafenplatz körperliche Stärkung angesagt, wofür der Veranstalter ausreichend gesorgt hatte. Schließlich waren auch alle Nachzügler eingetrudelt, und die endgültige Ergebnisliste wurde an einer Glaswand „veröffentlicht“. Dahinter schimmerten schon die großen Siegerpokale, die auch einem Formel-1-Rennen alle Ehre gemacht hätten. Ich konnte mich als nun 70jähriger über einen 20. Platz freuen.   

Als beste Frau kam   Sandra Stoy aus Naunhof vom Team Muldental auf Platz 30 ein und gewann damit die Damenkonkurrenz vor Sahra Hoffmann und Mareen Höntze von Süd 05 Brandenbrug.

In einer kurzen Zeremonie wurden dann den 6 Erstplatzierten Urkunden, „Rotkäppchen“ und die Pokale unter dem Applaus der noch ausharrenden Teilnehmer und Zuschauer über-reicht. Im nächsten Jahr soll es laut Veranstalter sogar eine komplette Ehrung aller Altersklassen geben.                                                                                                                An dieser Stelle sei ausdrücklich dem veranstaltenden SV Kloster Lehnin mit seinen vielen Helferinnen und Helfern, wie dem Roten Kreuz und der Polizei für die Ausrichtung und gute Organisation gedankt! Der Dank richtet sich narütlich auch die Sporen.

               


 

*Ergebnisliste (Gesamt) 8. Markgrafentour "Rund um Lehnin" 2017: 

Platz   Name    Geburtsjahr  Ort      Verein                    Zeit  Ø Geschwindigkeit

1. Marco Brußies         (1972)   Thyrow         RadteamSeidel          01:14:26,824 h,41,73 km/h
2. Dominic Weinreich (1998)   Brandenburg BSC Süd 05               01:14:27,117 h,41,72 km/h
3. Ingolf Schneider      (1968)   Potsdam                                         01:14:31,288 h,41,68 km/h
4. Volker Herbrand     (1965)   Berlin      Citec Röltgen Team          01:16:18,538 h,41,69 km/h
5. Robert Richter        (1987)   Brandenburg  BSC Süd 05             01:16:18,804 h,40,69 km/h
6. Reinhard Jung        (1960)   Ballstedt          BSC Süd 05            01:16:18,808 h,40,70 km/h
7. Julius Bude             (1986)   Magdeburg    MSV90                      01:16:18,956 h,40,70 km/h
8. Michael Zemke       (1980)  Trechwitz SV Kloster Lehnin             01:16:19,105 h,40,70 km/h
9. Jens Ole Tietje        (1984)  Potsdam OSC Cyclingteam             01:16:19,183 h,40,69 km/h
10. Rene Schuhmacher (1970) Kassel OSC Cyclingteam               01:16:19,382 h,40,69 km/h
11. Wolfgang Wittchen (1956) Kamenz SV Kloster Lehnin              01:16:19,476 h,40,68 km/h
12. Bernd Lüneburg   (1962)  Brandenburg BSC Süd 05               01:16:19,570 h,40,69 km/h
13. Uwe Kruppa          (1963)  Brielow SV Kloster Lehnin                01:16:19,613 h,40,68 km/h
14. Ullus Kabelitz        (1967)  Brandenburg BSC Süd 05               01:16:19,663 h,40,70 km/h
15. Stephan Weiß      (1981)  Berlin      Racing Team - TSC           01:16:19,773 h,40,69 km/h
16. Hendrik Bräuer    (1975)  Bad Belzig Team Bäckerei Gericke   01:16:19,964 h,40,69 km/h
17. Lars Hübner         (1979)  Netzen Grebser Cycling Team          01:16:20,718 h,40,68 km/h
18. Jens Killat             (1979)  Schwielowsee Grebser Cycling T.    01:16:20,781 h,40,68 km/h
19. Peter Gasterstädt (1951) Berlin Hagi Racing Team                  01:16:20,960 h,40,67 km/h
20. Fritz Baars            (1947) Brandenburg                                    01:16:21,120 h,40,69 km/h
21. Thomas Haak       (1972) Gr.- Kreutz RSC Gr.-beeren 05 e.V. 01:16:21,144 h,40,69 km/h
22. Carl-Heinz Sänger (1966) Berlin BSC Süd 05 Brandenburg     01:16:21,159 h,40,72 km/h
23. Hendrik Schroeder(1967) Brück RadteamSeidel                       01:16:21,527 h,40,68 km/h
24. Andre Fischer     (1981) Bad Belzig Team Bäckerei Gericke     01:16:21,937 h,40,68 km/h
25. Christof Nerger   (1975)  Potsdam                                            01:16:21,968 h,40,68 km/h
26. Martin Vogel (1984) Brandenburg BSC Süd 05                        01:16:22,265 h,40,68 km/h
27. Thomas Waldeck (1974)Kloster Lehnin SV Kloster                   01:16:22,300 h 40,66 km/h
28. André Döring (1972) Radewege 1.RSV Germania Gräben      01:16:22,308 h,40,66 km/h
29. Ronny Delakowitz (1981) Berlin                                                01:16:22,742 h,40,69 km/h
30. Sandra Stoy (1979) Naunhof Team Muldental                          01:16:23,163 h,40,66 km/h
31. Christian Baars  (1973)Brandenburg SV Kloster Lehnin           01:16:23,831 h,40,67 km/h
32. Alexander Kunert (1979) Trechwitz SV Kloster Lehnin              01:16:23,898 h,40,65 km/h
33. Axel Neumeister (1962)Treuenbriet. Team Bäckerei Gericke    01:16:27,046 h,40,63 km/h
34. Andre Gorek    (1977)  Berlin                                                    01:18:00,452 h,39,80 km/h
35. Björn Götze (1972) Brieselang Teamwork Berlin Triath.            01:18:16,558 h,39,71 km/h
36. Sarah Hoffmann (1995 w) Brandenburg BSC Süd 05               01:18:16,816 h 39,70 km/h
37. Mareen Höntze (1975 w)Brandenburg BSC Süd 05                  01:18:17,433 h,39,69 km/h
38. Guido Suppra (1984) Werder                                                   01:18:18,718 h,39,71 km/h
39. Bert Grabsch (1975) Beetzsee                                                 01:18:18,921 h,39,66 km/h
40. Holger Jurich (1961)Schmerzke SV Wasserfreunde BRB         01:22:08,355 h, 37,84 km/h
41. Jörg Großkurth (1965) Bad Belzig Team Bäckerei Gericke      01:22:08,476 h, 37,81 km/h
42. Steffen Wenzelewski (1984) Brandenburg Stramme Waden    01:22:11,019 h, 37,82 km/h
43. Heiko Boywitt (1965) Brandenburg SV Wasserfreunde BRB    01:22:14,042 h, 37,80 km/h
44. Carl Bamber (1969) Kloster Lehnin SV Kloster                        01:22:16,921 h, 37,78 km/h
45. Tino Rohloff (1986) Brandenburg SV Kloster Lehnin               01:24:34,343 h, 36,72 km/h
46. Hagen Thiele (1953) Berlin                                                      01:24:36,988 h, 36,72 km/h
47. Ronald Bertz (1956) Brandenburg BSC Süd 05                       01:26:26,175 h, 35,94 km/h
48. Bernd Leyrer (1963) Pritzerbe Stramme Waden                      01:26:26,320 h, 35,95 km/h
49. Tino Woelke (1978) Butzow BSC Süd 05 Brandenburg            01:26:26,581 h, 35,96 km/h
50. Sebastian Schröder  (1988)  Gr.-Kreutz BSC Süd 05               01:26:26,909 h, 35,94 km/h
51. Arno Stoy (1949) Naunhof RSV AC Leipzig                              01:26:26,921 h, 35,92 km/h
52. Patrick Maerz 1980) Borkheide SV Kloster Lehnin                   01:26:28,124 h, 35,96 km/h
53. Maik Zimmermann(1973)  Kloster Lehnin SV Kloster               01:26:28,980 h, 35,95 km/h
54. René Lasars (1962)Groß (1962) Kreutz (Havel)                      01:26:29,339 h, 35,94 km/h
55. Carolin Bertz (1988) Brandenburg BSC Süd 05                       01:26:29,675 h, 35,92 km/h
56. Jens Daube (1967) Werder Tria Community Vectron               01:26:29,956 h, 35,94 km/h
57. Gerrit Hintsche (?)Gosen Neu Zittau                                        01:26:30,327 h, 35,91 km/h
58. Jens Woelke (1973) Brandenburg BSC Süd 05                       01:26:31,628 h, 35,92 km/h
59. Michael Ballerstein (1960) Brandenburg BSC Süd 05              01:26:33,238 h, 35,91 km/h
60. Dennis Ritter (?) Brandenburg                                                 01:30:11,542 h, 34,45 km/h
61. Jeannette Röhlecke (1979) Kloster Lehnin Grebser Cyc. T.    01:30:11,745 h, 34,47 km/h
62. Hartmut Vogel (1960) Klost. Lehnin SV Blau-Weiß Damsdorf  01:30:18,562 h, 34,40 km/h
63. David Triebold (1982) Brandenburg BSC Süd 05                    01:30:18,562 h, 34,40 km/h
64. Werner Ziem (1952) Kloster Lehnin Grebser Cycling Team     01:30:24,339 h, 34,40 km/h
65. Uwe Höper (1964)  Borkheide                                                  01:30:25,433 h, 34,40 km/h
66. Ronald Kleffel (1955)   Borkheide                                            01:30:25,531 h, 34,39 km/h
67. Ralf Hoffmann (1962) Brandenburg BSC Süd 05                     01:37:22,706 h, 31,92 km/h
68. Gert Winkler (1951) Wusterwitz                                                01:38:04,038 h, 31,69 km/h
69. Wolfgang Machus (1950)Brandenburg BSC Süd 05                01:39:37,745 h, 31,18 km/h
70. Marcus Preuß (1973) Kloster Lehnin                                       01:39:38,238 h, 31,19 km/h
71. Klaus Förster (1941) Lehnin SV Kloster                                   01:39:38,624 h, 31,20 km/h
72. Klaus Schmidt (1954) Kloster Lehnin                                       01:48:34,421 h, 28,64 km/h
73. Gerd-Volker (1941) Busche Groß Kreutz SV Kloster                01:48:34,503 h, 28,65 km/h
74. Stefan Weinreich (1970) Klost. Lehnin Grebser Cycling T.       a.k. h 28,49 km/h
Patrick Schultze Brandenburg DNF h km/h
Ulf Wiesener Brandenburg Grebser Cycling Team DNF h km/h
Sebastian Kell Potsdam BSC Süd 05 Brandenburg DNF h km/h
Thomas Malchow Schwielowsee BSC Süd 05 Brandenburg DNS h km/h
Andre Barth Michendorf RRT Radhaus Racing Team DNS h km/h

* nach Liste der elektronischen Zeitnahme von Fa. „Race results“

 

Es folgen einige private Fotos:


 

3. Kotzener Bergzeitfahren am 16.7.2017

Reibungsloser  Verlauf der dritten Etappe des 5. Kloster Cups

So wie ich, hatte sicher viele Teilnehmer sorgenvoll die Wetterentwicklung seit Tagen im Internet studiert. Meine letzte, lokal für Nennhausen zugeschnittene Information tags zuvor lautete, vormittags trocken, ab 14 Uhr bei starker Bewölkung zunehmend mit Schauern zu rechnen. Und fast genauso traf es ein.

Der BSC Süd 05 Brandenburg mit Henry/ Ronald Bertz, Bernd Lüneburg, Karsten Schulz und ihren vielen Helferinnen und Helfern hatte wieder Start, Ziel und Strecke bestens präpariert. Auch „Hanna“ freute sich auf den umsatzstärksten Tag im Jahr. So konnte der erste Start pünktlich um 10 Uhr unter der schwungvollen und sachkundigen Moderation von „Christian&Christian“ (Fauth und Petersen) erfolgen. Diesen überließ man dem mit fast 80 Jahren ältesten Teilnehmer Manfred Horn. Danach ging es dann im Abstand von 90 Sekunden Schlag auf Schlag. In 6 Altersklassen hatten sich 70 Männer und 7 Frauen aus nah (Brandenburg, Lehnin, Grebs, Rathenow) und fern, wie Berlin, Altlandsberg, Groß-beeren, Kamenz, Ballstedt, Bielefeldt und Burg  in Rhinsmühlen eingefunden. Darunter viele altbekannte, aber auch wieder einige neue Gesichter. Die Startreihenfolge war, wie gewohnt, in der umgekehrten Reihenfolge der bisher bekannten Ergebnisse festgelegt, sodass die Spannung bis zum Schluss erhalten blieb mit der Frage, fällt der bisherige Streckenrekord von 17:29,264 Min. des Sascha Dittfurth? Es waren mit S. Dittfurth und Dominic Weinreich nur zwei Lizenzfahrer am Start, aber es sollte sich die gleiche Dramatik, wie beim diesjährigen Rietzer EZF, entwickeln. Der junge Dominic hatte den vor ihm gestarteten Fahrer überholt und stampfte über das holprige Pflaster mit phantastischen 16:56,351 Min. in das Ziel. Das bedeutete neuer Streckenrekord. Doch in der Ferne tauchte bald Sascha auf, der diese Glanzleistung nochmals erheblich toppte. Die Uhr blieb für ihn bei 16:21,342 Min. stehen, was einem phantastischen Tempo auf dem „Bergkurs“ von 45,12 km/h entsprach. Für Dominic war es also ein frustierendes Déjà-vu, Rekordhalter für jeweils nur einen Augenblick zu sein. Aber seine Zeit hat ja erst angefangen!                                        Mit der alsbald abgehaltenen Siegerehrung, auch für die Altersklassen getrennt nach m/w, bei der noch erfreulich viele Teilnehmer anwesend waren, erhielten einige nach dem vergossenen Schweiß endlich den verdiente Preis in Form schöner Pokale für das Podium bzw. Urkunden bis zum 6. Platz.  Auffällig war hier,  dass das Grebser Cycling-Team mit zwei ersten und einem zweiten Platz so langsam in die richtige Spur findet und mit „Familie“ Passler wohl auch in Zukunft die Podien „belagern“ wird, also Grebs „All Heil“. Ansonsten waren, wie so oft, Frauen und Männer des Gastgebers Süd 05, von Großbeeren 05, dem Radkampf-Team und aus Berlin auf dem Podium vertreten.                                                   Es war wieder eine sehr gelungene  Veranstaltung. Ein herzliches Dankeschön gilt dem Veranstalter! Die nächste Etappe startet am 27. August in Lehnin.

 

 

Hier noch die  Ergebnisse bis Platz 3 in den Ak.

 

 

*3. Kotzener Bergzeitfahren 2017
(Radsportler/innen ohne Lizenz)

Ergebnisliste (AK)
Platz    Name            Verein                                   Zeit      Ø Geschw.
AK 1 / Frauen Jahrgang 1999 - 1978
1. Amelie Kolweyh                                                     21:03,830  35,03 km/h
2. Sarah Hoffmann  BSC Süd 05 Brandenburg         21:40,272  34,05 km/h
3. Carolin Bertz        BSC Süd 05 Brandenburg        24:13,201  30,47 km/h

AK 2 / Frauen Jahrgang 1977 und älter
1. Mareen Höntze    BSC Süd 05 Brandenburg         20:58,772  35,17 km/h
2. Nadine Passler     Grebser Cycling Team              21:02,819  35,06 km/h
3. Ariane Niendorf   SV Wasserfreunde Brand.         22:55,420  32,19 km/h

AK 3 / Männer Jahrgang 1999 - 1978
1. Benjamin Passler     Grebser Cycling Team        18:06,698  40,74 km/h
2. Mathias Kemnitz     Schüco Sports Bielefeld       18:18,405  40,31 km/h
3. Alexander Kunert   SV Kloster Lehnin                 18:50,119  39,18 km/h

AK 4 / Männer Jahrgang 1977 - 1968
1. Kay Hoffmann          RSC Großbeeren 05            18:05,740  40,78 km/h
2. Lars Barrall               RSC Großbeeren 05           18:14,233  40,46 km/h
3. Thomas Klar 11 RSC Großbeeren 05                  19:00,397  38,82 km/h
 
AK 5 / Männer Jahrgang 1967 - 1958
1. Klemens Passler        Grebser Cycling Team       18:41,760  39,47 km/h
2. Bernd Lüneburg        BSC Süd 05 Brandenburg  18:55,385  39,00 km/h
3. Carl-Heinz Sänger     BSC Süd 05 Brandenburg 19:54,537  37,06 km/h

AK 6 / Männer Jahrgang 1957 und älter
1. Wolfgang Wittchen SV Kloster Lehnin / Rk.          19:03,252  38,73 km/h
2. Hagen Thiele                                                         19:44,764  37,37 km/h
3. Fritz Baars      Einzelstarter                                   20:43,686  35,60 km/h

 

Radsportler/innen mit C-Lizenz
AK 3 / Männer Jahrgang 1999 - 1978
1. Sascha Dittfurth     SV Kloster Lehnin / Rk.         16:21,342  45,12 km/h
2. Dominic Weinreich BSC Süd 05 Brandenburg    16:56,315  43,57 km/h

 

*(nach der Ergebnisliste des Veranstalters)

Auf der "Ehrenrunde" : Zweiter Platz in Zerbst 1963 hinter S. Welzel

In Memoriam Klaus Schulze, *11.11.1945, 3.6.2017

Am 4. Juni 2017 erreichte mich die furchtbare Nachricht, dass der bekannte ehemalige Magdebur- ger Radsportler, Klaus Schulze, bei einem tra-gischen Unfall während eines Urlaubs in Zingst an der Ostsee tödlich verletzt worden sei. Ein paar Tage später erlangte ich durch eine Todesanzeige seiner Familie in einer Zeitung seiner Heimatstadt die traurige Gewissheit.                                              Wir kannten uns aus der Zeit als Jugendfahrer Anfang der 60er Jahre. Er fuhr da allerdings schon in der älteren Jugendklasse, zunächst bei Motor Mitte, später bei Dynamo Magdeburg. Häufig belegte er vordere Plätze und stand auch oft auf dem „Podium“. Eine Zeit lang fuhr er sogar in einem Club, dem SC Turbine Erfurt, um in die DDR-Spitzenklasse vorstoßen zu können.                       Nachdem sich unsere Lebenswege für sehr viele Jahre getrennt hatten, trafen wir uns 1989 in einem kleinen Dorf am Beetzsee bei Brandenburg, wohin es mich inzwischen verschlagen hatte, wieder. Hier hatten wir zufällig unweit voneinander je ein Wo-chenendhaus erbaut. Nun waren wir „Nachbarn“ geworden. Ich hatte ja schon lange mit dem Radsport aufgehört und bewunderte ihn immer, wenn er häufig von Magdeburg über ca. 100 km mit dem Rennrad am Wochenende an den Beetzsee kam. Seine Frau war mit dem Wagen vorausgefahren. Beim Plausch über alte Zeiten erfuhr  ich von ihm, dass er in den vielen Jahren immer noch erfolgreich an Seniorenrennen teilgenommen haten. Nach der Wende bestritt er dann viele Jedermann-Rennen, auch in Österreich und auf Mallorca. Er war inzwischen als selbstständiger Geschäftsmann im Autohandel erfolgreich tätig. Neben seinen eigenen Radsportaktivitäten förderte er aktiv den Radsport in Magdeburg, der sich nach der Wende wieder neu organisieren musste.                       Seit einigen Jahren war er nun im "Ruhestand", und ich sah ihn oft mit seinem Mountainbike bei mir am Hause vorbeiradeln. An seiner Seite immer sein geliebter Hund, der nun auch Zeuge des schrecklichen Unfalls wurde. Sie liebten beide die Bewegung!

Klaus Schulze hinterlässt Frau, Tochter und Enkelkind. Mein tiefes Mitgefühl gilt den trauernden Hinterbliebenen.

Wir alten Radsportler in und um Magdeburg werden ihn als unermüdlichen Kämpfertyp und fairen Sportsmann in Erinnerung behalten!

Brandenburg, 18.Juni 2017

 

8. Rundstreckenrennen "Rund um die MEBRA"

 

Am 18. Juni hat die 2. Etappe des Kloster Cups  2017 bei schon sommerlichem Wetter ihre Austragung erlebt, traditionell auf dem dafür bestens geeigneten alten Stahlwerk-gelände, wahlweise als Rundstreckenrennen bzw. als Kriterium. Trotz des gleichzeitig in Berlin veranstalteten Velothons war die Beteiligung recht gut. Die Startfelder wurden außerdem durch einige hochmotivierte Doppelstarter (Rundenrennen + Kriterium) optisch zusätzlich gut gefüllt.

Organisatorische Gründe veranlassten den Veranstalter „Süd 05 Brandenburg“ Start und Ziel vor die riesige ehemalige „Hochofenhalle“ des alten Stahlwerkes, die jetzt vom Entsorger „MEBRA“ genutzt wird, zu verlegen. Das war auch der Grund für die erfolgte diesjährige Namensänderung, statt um den  "Alten Weber" - um die  "MEBRA". Toiletten waren auf kurzem Wege zu erreichen. Parkplätze standen ausreichend zu Verfügung. Eine lange und breite Zielgerade stand auf glattem Asphalt zur Verfügung. Die Organisation war wieder mustergültig mit voll abgesperrter Strecke und der inzwischen zum Standard gewordenen Transpondermessung. Für Essen, Trinken und ausreichend Sitzgelegen- heiten war gesorgt. Ein würdiges Podium stand bereit vor einer  Sponsorenwand. Extra aus Frankreich georderte, optisch ansprechende Pokale, winkten den ersten drei Platzier-ten in jeder ausgeschriebenen Altersklasse!

Als Rahmenprogramm fanden einige Wettbewerbe für Kinder und Jugendliche statt, in der Hoffnung, dass vielleicht doch dieser oder jener (m/w) Lust auf den Radsport bekommt und unsere "Alterspyramide" dadurch positiv beeinflussen wird.

Punkt 10 Uhr schickte der Starter die beiden  jüngeren  Männer-Altersklassen auf die 10 Runden. Es wurde sofort ein hohes Tempo vorgelegt, sodass bereits nach der ersten 3,05 km-Runde das Feld in mehrere  kleine Grüppchen zerrissen wurde. Viele, teils sehr spitze Kurven, zwangen zum häufigen Bremsen und Wiederantreten, was einige Akteure schnell an die Grenze ihres Leistungsvermögens führte. Eine Spitzengruppe von 5 Fahrern über- runde bald die ersten Zurückgebliebenen, was auch der nachfolgenden Hauptgruppe gelang. Den Schlussspurt gewann dann fast erwartungsgemäß Adrian Scholz vom Radkampf-Team nach 43:56,2 Min., was einem respektablen Tempo von 42,6 km/h entsprach.

Gleich im Anschluss wurden die älteren Altersklassen der Männer gemeinsam mit den beiden Damenklassen per Startschuss auf die Reise geschickt. Auch hier wiederholte sich das gleiche Spiel. Die beiden „gelernten“ Radsportler, welche einst für Motor Süd Branden-burg viele Erfolge eingefahren haben, Uwe Kruppa und Wolfgang Wittchen, Letzterer reist immer aus Kamenz zu den Rennen an, legten ein scharfes Tempo vor, dem nur drei weitere Fahrer folgen konnten. Schnell wuchs der Vorsprung der Spitzengruppe an. Eine größere Verfolgergruppe, in der sich auch die meisten sehr ambitioniert fahrenden Frauen befanden, konnte zwar nicht wieder aufschließen, verhinderten aber sicher eine mögliche Überrundung. Zum Schluss setzten sich Kruppa und Wittchen noch aus der Spitzen- gruppe ab und fuhren beide ihrem ungefährdeten Sieg in ihrer jeweiligen Ak. Arm in Arm entgegen. Ihre drei Verfolger und dann auch die nächste Gruppe, in der auch ich mich befand, lieferten sich einen schönen Endkampf auf der langen Zielgeraden. Bei den Frauen spurtete Mareen Höntze in der höherem Ak. auf Platz eins und bei den jüngeren Damen war es Maria-Theresa Janeck, welche "die Nase vorn hatte".

Erwartungsgemäß war die Fahrzeit der jüngeren Teilnehmer im Rennen 1 deutlich besser, aber auch im zweiten Rennen wurde vom Sieger Wittchen in 45:37,2 Min. ein Tempo von 40,11 km/h gefahren, was doch  noch für ein echtes Radrennen spricht.

Nachdem die Rennen des Nachwuchses ohne Unfall erfolgreich gelaufen waren, stellten sich die ganz schnellen Fahrer (hier waren auch Lizenzbesitzer zugelassen) dem Kriterium über 15 etwas kürzere Runden. Wie bekannt kommt hier zu den vielen Antritten nach den Kurven noch der Spurt um die Wertungspunkte (hier 5x) hinzu. Gewonnen hat dann derjenige mit den meisten Punkten oder ein Fahrer, der das gesamte Feld überrundet hat, was seltener vorkommt. Ein paar Nimmermüde, die bereits ein Runden- rennen absolviert hatten, stellten sich auch hier nochmals dem Starter. Einige davon mussten aber bald abreißen lassen, oder nahmen die Beine gänzlich „hoch“. Der Mensch ist eben keine Maschine! Doch andere hielten durch und im Falle von Adrian und Christian Härtwig aus Berlin, mischten diese sogar wieder ganz vorn mit. Bei hohem Tempo und herrlichen Punktesprints, die  eine fünfköpfige Spitzengruppe meistens unter sich ausmachte. Der Zielspurt, bei dem es die doppelte Punktzahl gab, brachte die Entscheidung für Philipp Schalinski, der aber ausgeruht in sein Rennen gegangen war. Er lieferte sich mit dem in Topform fahrenden Adrian einen Endspurt auf Biegen und Brechen.

Die Tombola vor der Siegerehrung, bei der einige gesponserte Preise ihren Besitzer such- ten, war sicher gut gemeint, sollte in dieser Form jedoch überdacht werden. Die Preise waren wohl den Nichtplatzierten  zugedacht, um ihre Teilnahme zu würdigen.  Viele von ihnen hatten aber offenbar bereits den Heimweg angetreten. Das hatte aber zur Folge, dass die "Glücksfee" häufig mehrfach ziehen  musste, um einen Preis „an den Mann zu bringen“.

Die Siegerehrung war der krönende Abschluss, bei der bis Platz 6 aufgerufen wurde. Auch hier waren einige, die für Platz 4-6 geehrt werden sollten, bereits auf und davon.

Vielen Dank sage ich an dieser Stelle  allen sicht- und unsichtbaren HelferInnen und an die großzzügigen Sponsoren.

Freuen wir uns   also auf das Bergzeitfahren über den „Kotzener Berg“ und hoffen auf ein ebenso gutes Wetter!

 

Weitere Ergebnisse in der Tabelle

 

*(Teil-)Ergebnisliste Rundenstreckenrennen AK
Platz    Name                        Jg.                       Verein                                        Zeit     

 

AK 1 / Frauen Jahrgang 1978 – 1999 (n=5)
1. Maria-Theresa Janeck 1990    BSC Süd 05 Brandenburg              49:57,242 Min.
2. Sarah Hoffmann           1995    BSC Süd 05 Brandenburg              49:57,898 Min.
3. Juliane Wendel             1992    Rad Team Seidel Luckenwalde      50:00,457 Min.

AK 2 / Frauen Jahrgang 1977 und älter (n=3)
1. Mareen Höntze            1975      BSC Süd 05 Brandenburg             49:56,578 Min.
2. Ariane Niendorf            1972      SV Wasserfreunde Brandenburg  49:56,910 Min.
3. Nadine Passler            1976      Grebser Cycling Team                   49:57,516 Min.

AK 3 / Männer Jahrgang 1978 – 1999 (n=19)
1. Adrian Scholz               1985      SV Kloster Lehnin / Radkampf      42:56,240 Min.
2. Christian Härtwig          1982      Radteam Cöpenick                       42:56,373 Min.
3. Tino Rohloff                  1986      SV Kloster Lehnin / Radkampf     43:48,412 Min.

AK 4 / Männer Jahrgang 1968 – 1977 (n=14)
1. Kay Hoffmann             1977      RSC Großbeeren05                       42:56,677 Min.
2. Ingolf Schneider          1968      Einzelstarter                                   42:58,250 Min.
3. Torsten Lieseke          1969      BSC Süd 05 Brandenburg              43:48,466 Min.

AK 5 / Männer Jahrgang 1958 – 1967 (n=11)
1. Uwe Kruppa                  1963      SV Kloster Lehnin / Radkampf      45:37,262 Min.
2. Reinhard Jung              1960      BSC Süd 05 Brandenburg            46:16,895 Min.
3. Klemens Passler         1965      Grebser Cycling Team                    46:16,961 Min.

AK 6 / Männer Jahrgang 1957 und älter (n=10)
1. Wolfgang Wittchen     1956      SV Kloster Lehnin / Radkampf         45:37,227 Min.
2. Ronald Bertz               1956      BSC Süd 05 Brandenburg               49:56,422 Min.
3. Fritz Baars                   1947      Einzelstarter                                    49:56,742 Min.


Kriterium (15 Rd.)

AK 3 / Männer Jahrgang 1978 – 1999 (n=11)          P.

1.  Philipp Schalinski       SV Kloster Lehnin / Radkampf   21  46:23,264 Min 42,87 km/h
2.  Adrian Scholz             SV Kloster Lehnin / Radkampf  18  46:23,318 Min 42,87 km/h
3. Christian Härtwig        Radteam Cöpenick                     15  46:23,404 Min 42,87 km/h

 

AK. 4/ Männer Jahrgang 1977 und älter (n=10)

1. Wolfgang Wittchen   SV Kloster Lehnin / Radkampf   1     46:50,756 Min. 42,45 km/h
2. Ingolf Schneider         ohne                                               46:49,783 Min. 42,47 km/h
3. Thomas Waldeck     SV Kloster Lehnin / Radkampf          46:50,377 Min. 42,46 km/h

 

*Die Daten wurden der offiziellen Ergebnisliste des Veranstalters „BSC Süd 05“ gemessen von  „my race results“ entnommen. Die vollständigen Listen sind auf der Homepage des Veranstalters oder  des Kloster Cup 2017 einzusehen.

 

Es folgen noch einige private Fotos.

Bilder vom Runstreckenrennen 1

Rundstreckenrennen 2

Kriterium

Siegerehrung

 

Das Rietzer Einzelzeitfahren 2017

(1. Etappe des Kloster Cup 2017)

 

Anfang Mai ruft inzwischen traditionsgemäß das Team um Holger Jurich vom KSB Potsdam-Mittelmark mit seinem inzwischen stattlichen Team auf den Rietzer Berg bei Brandenburg. Auch während der 13. Auflage erklang bei den Siegerehrungen immer wieder die den älteren Radsportfreunden sicher noch sehr vertraute „Friedensfahrtfanfare“ und erinner- te besonders an die glorreichen frühen 1960er Jahre des DDR-Radsports mit den Namen Schur, Hagen, Eckstein, Weißleder, Adler u.v.a.

Wettermäßig war es in diesem Jahr eine einzigartige Punktlandung in der noch an- haltenden verlängerten „Schlechtwetter- und Heizperiode“. So stellten sich 139 der gemeldeten 150 Fahrer/ Innen auf der Startrampe dem Wettkampf. Alles lief wie am „Schnürchen“. Neben vielen alten Bekannten waren auch wieder einige neue Gesichter zu begrüßen. Ohne Regen, aber trotz  teils ordentlichen Gegenwindböen auf der Rückfahrt wurden wieder akzeptable Zeiten gefahren.

Die Spannung erreichte natürlich erst zum Schluss ihren Höhepunkt, da die Start-reihenfolge mit Bedacht umgekehrt zum bekannten oder erwarteten Leistungsvermögen der Einzelnen erfolgt – die Besten zum Schluss!

Die Frage war nun, ob der 4malige inzwischen 31jährige Seriensieger Sascha Dittfurth als Titelverteidiger und damit letzter Fahrer noch einmal die Kraft aufbringt, dem „ungestümen“ Nachwuchs, gemeint ist hier in erster Linie der 19jährige Dominic Weinreich, den „Schneid abkaufen“ kann. Dominic hatte vor kurzem beim „Sprint-einzelzeitfahren“ des Sattelfestes in Altlandsberg seine tolle Frühform bewiesen und verwies Sascha beim 4-km-Rennen um knapp 4 Sec. auf den zweiten Platz. Auch der 10 Jahre ältere Philipp Schalinski gehörte noch zu dem engeren Kreis der Titelaspiranten. Dominic kam als drittletzter Fahrer ins Ziel gewuchtet und fuhr mit 15:18,99 Min. einen umjubelten Streckenrekord. Damit schien das Rennen für ihn gelaufen zu sein! Der nach ihm gestartete Philipp gab ebenfalls sein Letztes, fuhr beachtliche 15:38,77 Min. und verbessert um 1 Sec. seinen persönlichen Streckenrekord, konnte aber damit Dominic nie gefährden. Doch nun kam für ihn die „grausame Wartezeit“,  die  bangen etwa 90 Sekunden, welche er vor Sascha gestartet war. Auf der langen Zielgerade war Sascha schon zu sehen. Das Publikum raunte zunehmend, während der Moderator sich am Mikrofon fast „überschlug“. Dann flog der alte und auch neue „Champion“ schon durchs Ziel mit einer bravurösen neuen Rekordzeit von 15:14.64 Min, was einem Tempo von 46,44 km/h entsprach!

Wieder trennten die beiden etwa 4 Sekunden, doch dieses Mal wieder umgekehrt! Für Dominic brach wohl kurzzeitig eine Welt zusammen: Für ca. 90 Sekunden Rekordhalter und dann „nur“ Zweiter. Zur Siegerehrung konnte er sich schon wieder richtig freuen.

                  Doch so ist nun mal der (Rad-)Sport. „Der Bessere ist der Feind des Guten“. Aber die Zukunft gehört klar ihm. Das „Stehvermögen“, welches Sascha sich schon über viele  Wettkampfjahre hart erarbeitet hat, wächst bei ihm unter weiterem systematischen Training in den nächsten 2 bis 3 Jahren sicher heran. Es ist ja bekannt, dass für das Erreichen von radsportlichen Spitzenleistungen auch bei solch talentierten Fahrern 6 bis 7 Jahre gut dosiertes Training nötig ist.

Freuen wir uns also auf die weiteren Rennen der noch jungen Saison im Kloster Cup und natürlich auch ganz besonders auf das 14. Rietzer EZF 2018.

 

 

*Ergebnis Rietzer EZF 2017 nach AK

Rang         Name                         Wohnort         Jahrgang     Zeit                km/h
 

M18-39 (n= 45)
1.  Dittfurth, Sascha        Brandenburg        1986       00:15:14.64           46,44
2.  Weinreich, Dominic   Brandenburg         1998      00:15:18.99            46,22
3.  Schalinski, Philipp      Brandenburg        1988      00:15:38.77           45,25

4.  Kemnitz, Mathias       Brandenburg         1979      00:16:19.34           43,38
5.  Zemke, Michael         Trechwitz               1980      00:16:44.49           42,29
6.  Passler, Benjamin     Werder                  1989       00:16:52.22          41,97

 

M40-49 (n=24)
1.  Waldeck, Thomas      Lehnin                     1974      00:16:12.77           43,67
2.  Hoffmann, Kay            Krielow                   1977      00:16:40.57           42,46
3.  Barrall, Lars                Groß Kreutz           1974      00:16:43.14           42,35

4.  Klar, Thomas              Kleinmachnow        1971      00:16:57.95           41,73
5.  Haak, Thomas            Groß Kreutz           1972      00:17:26.32           40,60
6.  Grüneberg, Steffen      Großbeeren         1975      00:17:43.75           39,93

 

M50-59 (n=39)
1. Lüneburg, Bernd         Brandenburg           1962      00:16:49.39          42,08
2. Passler, Klemens        Werder                     1965      00:17:21.92          40,77
3.  Sänger, Carl-Heinz    Berlin                        1966      00:17:47.16          39,81

4.  Boost, Ralf                 Potsdam                  1967      00:18:10.76          38,95
5. Sprenger, Mathias       Kleinmachnow         1960      00:18:17.19          38,72
6. Kabelitz, Ullus             Brandenburg            1967      00:18:19.36          38,64

 

M60 und älter (n=17)
1.  Wittchen, Wolfgang    Kamenz                   1956      00:16:41.08          42,43
2.  Thiele, Hagen              Berlin                     1953      00:17:41.45          40,02
3.  Baars, Fritz                 Brandenburg           1947      00:18:46.69          37,70
4.  Schulz, Jörg                Kirchmöser              1956      00:19:06.45          37,05
5.  Weise, Ingo                 Potsdam                 1944      00:19:42.23          35,93
6.  Hoffmann, Reiner       Groß Kreutz            1953      00:20:11.24           35,07

 

W18-39 (n=5)
1.  Janeck, Maria Th.       Brandenburg           1990      00:19:45.22           35,84
2.  Hoffmann, Sarah        Brandenburg           1995      00:20:17.32           34,90
3.  Alert, Marie                  Brandenburg          1994      00:20:24.16           34,70

4.  Röhlecke, Jeanette     Lehnin                     1979      00:21:56.03           32,28
5.  Bertz, Carolin              Brandenburg           1988      00:22:29.70           31,47

 

W40-49 (n=4)
1.  Höntze, Mareen         Schmerzke               1975      00:19:29.83          36,31
2.  Kischlat, Nadine         Werder                    1976      00:19:31.72         36,25
3.  Niendorf, Ariane         Brandenburg           1972      00:21:01.90         33,66

4.  Sumpf, Diana             Grebs                      1977      00:23:03.03         30,72

 

W60 und älter (Einzelstarterin)
1.  Vogel, Beate               Damsdorf               1957       00:25:32.53         27,72

*(nach Ergebnisliste des Veranstalters, dort vollständige Ergebnisse)

 

Veränderungen der* Zeiten von Siegern und Platzierten seit dem 3. Rietzer EZF über 11,8 km

Jahr *

Sieger

10. Platz

20. Platz

30. Platz      40. Platz      50. Platz

2007

16:51

18:48

19:20

20:07            21:07            22:24

2008

17:25

18:20

19:34

20:08            20:36            21:11

2009

17:03

18:14

18:51

19:30            19:47            20:12

2010

17:02

18:07

18:45

19:14            19:29            19:54

2011

16:21

17:25

18:06

18:28            18:43            19:04

2012

16:40

17:30

18:15

18:42            19:01            19:24

2013

15:41

17:11

17:45

18:27            18:40            18:50

2014

16:02

17:34

17:56

18:25            18:52            19:07

2015                 15:41                 16:44                 17:23                17:47             18:14           18:47

2016                 15:23                 16:48                 17:21                17:37             18:07           18:36

2017                 15:15                16:49                  17:41                18:11             18:41           18:54    

___________________________________________________________________________                                   

* Die Zeiten(Min./Sec. gerundet) wurden den offiziellen Ergebnislisten entnommen.

 

Es folgen noch ein paar private Bilder vom Renntag.

Termine für den Kloster Cup 2017 stehen fest!

 

 

 

 

 

"Der Kloster Cup geht in seine 5. Saison". Viele Radsportfreunde der Region haben sicher die Mail von Holger Jurich erhalten. Einzelheiten zu der Rennserie von inzwischen 6 Veranstaltungen und dem Gesamtwertungsmodus werden sicher rechtzeitig veröffent- lich.

April 2017

 

Laut MAZ-Bildbericht war das 2. "Lehniner-Hasenrasen" für viele Radsportler der Region ein willkommener Start in die neue Saison. Relativ große Felder in allen ausgefahreren Klassen stellten sich trotz des sehr kühlen Wetters dem Starter.

Marco Brußies aus Luckenwalde siegte im Hauptrennen und zeigte einmal mehr, welche solide radsportliche  Grundausbildung er als Jugendfahrer einst beim DDR-Spitzenklub "ASK Frankfurt/ Oder" erhalten hat.

2017 - denkwürdiges Jahr  für das Radfahren und den Radsport

20-Euro-Silber-Gedenkmünze (Anzeige: MDM Braunschweig)

In memoriam:

Der badischer Forstmeister, Karl Friedrich Drais Frei- herr von Sauerbronn (1785-1851), hat ab dem Jahre 1817 sich selbst als Zeitfahrer betätigt, um die Vorteile  seines Laufrades zu demonstrieren. Auch habe er dann  selbst Rennen mit anderen Forstbe- amten organisiert, wie es zeitgenössische Darstellungen zeigen.

Er war seiner Zeit weit vor- auseilend und hat auf ver- schiedensten Gebieten eine Anzahl aufregenden Erfindun- gen gemacht. So gilt er auch als Urvater des Fahrrades. Am 12. Juni 1817 "fuhr" er unter Kontrolle die Strecke Mann- heim-Schwetzingen 14,1 km für die man sonst vier Weg- stunden rechnete, in einer Stunde. Bei seinen Überlandfahrten erreichte er mit den eisen-beschlagenen Holzrädern ein Durchschnittstempo von 14 bis 16,5 km/h.

Der ehemalige Kammerherr und geniale Erfinder, dem einst "Ihro Durchlaucht, der regierende Markgraf zu Baden" persönlich Taufpate war, starb in einer armseligen Mansarde am 10. Dezember 1851. Sein ganzer Nachlass betrug 52 Mark und 98 Pfennige. Sein ganzes Leben hatte er für seine fortschrittlichen Ideen nur Hohn und Spott geerntet und schließlich ließ ihn die Adelsschicht völlig fallen.

38 Jahre nach Drais versah der Franzose Michaux eine Draisine mit Tretkurbeln. Es entstand die "Michauline", die sich bald zum rassigen, aber gefährlichen Hochrad ent- wickelte. 1885 griff der Engländer J.K. Starley wieder auf die Urform der Draisine zurück und entwickelte daran den Kettenantrieb auf das Hinterrad, den "Rover", das Urmodell un- seres heutigen Fahrrades.

Die Bundesrepublik Deutschland ehrt diesen genialen Mann 200 Jahre nach seiner Rekordfahrt 1817, die als ein Meilenstein und entscheidender Beitrag für die heutige Massenmobilität der Menschheit  ohne Umweltbelastung angesehen werden kann, mit der Herausgabe einer 20-Euro-Silber-Gedenkmünze.

 

Nächster Termine für Kloster Cup 2017: Sechste  Etappe am 24..Septem-ber  2017

"Rundstreckenrennen"

 in Ziesar

Homepage online

Auf dieser  Internetseiten stelle ich  mein  sportliches Hobby vor und berichte über Radsportthemen im Jedermann-Bereich in und um Brandenburg a.d.Havel